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CÉCILE CASSEL (Alexandra)

Cécile Cassel, geboren am 25. Juni 1982, ist die Tochter des Schauspielers Jean-Pierre Cassel und einer Journalistin.

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Wie ihr Halbbruder Vincent Cassel folgt sie schon in jungen Jahren dem Vorbild ihres berühmten Vaters und nimmt bei der Compagnie des Sales Gosses Schauspielunterricht. Mit 18 spielt sie ihre erste Rolle in der Fernsehserie „Le grand patron“. Im Jahr 2002 erfolgt ihr Kinodebüt an der Seite von Vahina Giocante in dem Film „Vivante“, dem schon bald Rollen in internationalen Produktionen wie „Sex and the City“ (in der vorletzten Folge der Serie) oder dem Kriegsdrama „Die Spiele der Frauen“ mit Charlize Theron und Penélope Cruz folgen, die sie auch ihrem ausgezeichneten Englisch verdankt. Inzwischen gehört Cécile Cassel zu den gefragtesten jungen Schauspielerinnen Frankreichs und ist auf dem Bildschirm ebenso zu Hause wie auf der Leinwand oder Pariser Theaterbühnen. Zuletzt hat man sie in der erfolgreichen Tragikomödie „Portugal, mon amour“gesehen. Außerdem bringt sie im September 2013 ihr erstes Album heraus und ist seit kurzem das Gesicht des Parfums „Secret“ der legendären Marke Rochas.

STÉPHANE ROUSSELL (Nicolas)

Stéphane Roussell wird am 17. September 1970 in LaSalle im französischsprachigen Teil Kanadas geboren.

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Schon mit 13 Jahren tritt er an Kleinkunstbühnen auf, mit 17 beginnt er seine Radiokarriere, die ihm nur vier Jahre später Rekordquoten beim Sender CKMF beschert. 1987 nimmt er am Comedy-Festival „Juste pour rire“ in Montréal teil und erlangt in seiner Heimat mit zahlreichen One-Man-Shows eine große Popularität. Er fällt dem französischen Komiker und Schauspieler Pascal Légitimus auf, der ihn nach Frankreich holt. Seinen ersten Kinoauftritt absolviert Rousseau in Louis Salas Thriller „Les dangereux“. Ebenfalls 2002 spielt er eine dramatische Rolle in Denys Arcands Welterfolg „Die Invasion der Barbaren“, der später u. a. einen Oscar als bester Auslandsfilm gewinnt. Nach Filmen wie „Asterix bei den Olympischen Spielen“ und „Modern Love“ dreht er mit Michaal Youn die Komödie „Fatal“, bei der er seine Partnerin Reem Kherici kennenlernt. 2011 absolviert Rousseau eine erfolgreiche Tournee durch Frankreich, Belgien, die Schweiz und Québec – ein Vorhaben, das er 2014 wiederholen will.

TAREK BOUDALI (Tarek)

Tarek Boudali, geboren am 5. November 1979, gilt schon als Kind als Klassenclown, studiert nach dem Abitur aber zunächst zwei Semester lang Jura – was sich schnell als Fehler erweist.

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Seine Regisseurin und Filmpartnerin Reem Kherici lernt er kennen, als die beiden für Philippe Lacheaus Truppe La Bande à Fifi engagiert werden und von 2005 bis 2007 in der Sendung Le Grand Journal von Canal+ auftreten. Mit der Fernsehserie „En famille“, deren erste Staffel im Juni 2012 anläuft, macht Boudali erstmals ein größeres Publikum auf sich aufmerksam; eine zweite Staffel ist auf Grund des Erfolgs bereits in Arbeit. Zuvor übernimmt er kleinere Rollen in den Kinohits „Der Auftragslover“ mit Vanessa Paradis und „Fasten auf italienisch“ an der Seite von Komikstar Kad Mérad. Für die Komödie „Babysitting“, die 2014 in den französischen Kinos anlaufen wird und mit Gérard Jugnot und Clotilde Courau in den Hauptrollen hochkarätig besetzt ist, schreibt Tarek Boudali das Drehbuch (er übernimmt darin auch eine Rolle), die Regie überlässt er jedoch seinem alten Freund und Kollegen Philippe Lacheau.

PHILIPPE LACHEAU (Firmin)

Philippe Lacheau, Jahrgang 1983, wächst in einem Pariser Vorort auf. Mit 20 schickt er dem Sender Fun TV eine Kassette mit eigenen Sketchen und nimmt an der Casting-Show „Live 2002“ teil – der Beginn einer unaufhaltsamen Karriere.

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Lacheau wird auf Anhieb als Co-Moderator der sonntäglichen Sendung „Total Fun“ engagiert und gründet schon bald seine eigene Komikertruppe, La Bande à Fifi. Das Ensemble macht sich schnell einen Namen und feiert immer größere Erfolge. Vorläufiger Höhepunkt ist das Engagement beim Fernsehsender Canal+, das 2004 beginnt und in den Jahren 2005 bis 2007 mit täglichen Auftritten in der Abendsendung „Le Grand Journal“ von Michel Denisot seinen und den Bekanntheitsgrad seiner Mitstreiter immer weiter steigert. Als Lacheau den Privatsender 2007 verlässt, verschreibt er sich der Bühne und dem Kino, ist zum Beispiel an der Seite von Vanessa Paradis in „Der Auftragslover“ zu sehen, verliert seine alten Freunde aber nicht aus den Augen: Mit Reem Kherici schreibt er das Drehbuch zu PARIS UM JEDEN PREIS und übernimmt darin die Rolle des Firmin. Seine jüngste Arbeit ist die Komödie „Babysitting“, bei der er als Co-Autor fungiert und erstmals auch Regie führt.

SHIRLEY BOUSQUET (Emma)

Shirley Bousquet kommt am 5. März 1976 als Tochter eines Skippers, der vor allem in der Bretagne arbeitet, in Paris zur Welt.

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Schon mit sechs Jahren spielt sie ihren Freundinnen Sketche vor und weiß genau, was sie einmal werden will: Schauspielerin. Um ihr Ziel zu erreichen, nimmt sie Schauspiel- und Gesangsunterricht, macht Modern-Jazz-Tanz und irgendwann auch ein Fachdiplom im Bereich Verkauf an der Pariser École Nationale de Commerce. Doch ihr Herz gehört dem Showgeschäft, und das erobert sie mit 15, als sie mit der Compagnie des Saltimbanques am Pariser Bataclan auftritt, und später mit ihrer Teilnahme an unterschiedlichen Fernsehformaten, darunter die Kurzfilm-Reihe „Caméra Café“ und „Bern Académy“ bei Canal+. Ihre erste Filmrolle spielt sie 2005 in der Komödie Philippe Lacheau Tarek Boudali Shirley Bousquet „Espace détente“, in den Folgejahren wird sie aber auch für ernste Rollen wie den wahren Kriminalfall „Omar m‘a tuer“ und das Vater-Sohn-Drama „Tu seras mon fils“ engagiert. Zuletzt hat Shirley Bousquet, die eine begeisterte Pokerspielerin ist, an der Seite von Oscar-Preisträger Jean Dujardin in der Komödie „Le joueur“ gespielt.

SALIM KÉCHIOUCHE (Mehdi)

Am 2. April 1979 als Sohn algerischer Eltern in Lyon geboren, wird Salim Kéchiouche mit 15 Jahren von dem Schauspieler und Regisseur Gaël Morel entdeckt.

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1995 drehen sie gemeinsam „Full Speed“, in der Folge wird Kechiouche in den meisten Filmen des Regisseurs mitspielen, darunter „Brüder Liebe“ sowie „Der Tag, der alles veränderte“. Zunächst ist die Schauspielerei für Kechiouche nur ein Zeitvertreib, doch er fängt bald Feuer für diese Kunst und besucht in Lyon eine Schauspielschule, die er 2002 abschließt. Sein großes Kickboxer-Talent – 1998 wird er französischer Meister in dieser Disziplin – kommt auch in einigen seiner Filme zum Tragen, darunter „Ein kriminelles Paar“ von François Ozon, „Le clan“ und „Nos retrouvailles“. Auf Pariser Bühnen ebenso präsent wie im französischen Fernsehen, hat Salim Kechiouche zuletzt in der TV-Serie „Odysseus“ und in „Blau ist eine warme Farbe“, dem Goldene-Palme-Gewinner 2013, mitgespielt.